Mitochondrientherapie - die Therapie de Zukunft

Mitochondrien sind kleinste, eigenständige Zellbestandteile, welche unsere für die körperliche und geistige Arbeit notwendige Energie (Adenosintriphosphat=ATP) herstellen. Man nennt sie daher auch „Kraftwerke“ der Zellen.

 

Eine einzelne Zelle kann 100 (reife Spermazelle), 5.000 (Nervenzelle) oder bis zu 300.000 (reife Eizelle) Mitochondrien enthalten. Würden sie plötzlich Ihre Arbeit einstellen, könnte der Mensch nach 3 Sekunden keinen Muskel mehr bewegen und würde zusammenbrechen.

Sie besitzen sogar ein eigenes Erbmaterial (=DNA) und sind nach neuesten Erkenntnissen in der Lage, sich mit der DNA unserer Zellkerne auszutauschen und so Informationen weiterzugeben oder sogar kleinere Schäden in der DNA zu reparieren. Daher sind sie auch an der Vermeidung von Krankheits- oder Krebsentwicklung maßgeblich beteiligt.

Mitochondrien sind außerdem in zahlreiche Stoffwechselprozessen involviert. So beginnt z. B. die Hormonproduktion oder der Eisenstoffwechsel in den Mitochondrien.

Bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien entstehen normalerweise Sauerstoff- und Stickstoffmonoxid-Radikale, die in funktionstüchtigen Mitochondrien durch Radikalenfänger (=Antioxidantien) sofort neutralisiert werden.
Bei einer „Mitochondriopathie“ kommt es zu Störungen oder Ausfällen im mitochondrialen Energiestoffwechsel und Steuerungssystem. Dies führt dazu, dass die extrem reaktionsfreudigen Sauerstoff- und Stickstoffmonoxid-Radikale nicht unschädlich gemacht werden sondern sich wie ein Magnet schnellstmöglich einen neuen Reaktionspartner suchen – und seien es gesunde Körperzellen - mit dem sie eine neue Bindung eingehen können. Dadurch lösen sie eine Kettenreaktion von Membran- und Zellkernschädigungen aus.

Demnach unterscheidet man also oxidativen (sauerstoffbedingten) oder die stärkere Form, den nitrosativen (peroxinitritbedingten) Stress.

Ursache oder Verstärker für die Entwicklung einer Mitochondriopathie können sein:

  • Bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen,

  • Entzündungen,

  • Fremdstoffeinwirkungen (Umweltgifte, Chemikalien),

  • Medikamente (Zytostatika, Statine, Nitrate, Potzenzmittel, Antibiotika, Impfungen),

  • Nikotin- und Alkoholmißbrauch,

  • Elektromagnetische Felder (Mobilfunk, WLAN, Schnurlostelefon)

  • psychische und körperliche Belastung (Stress) oder Traumatas sowie

  • Fehlernährung


  • In der Folge kommt es dann zur Ausbildung unterschiedlicher Krankheitsbildern:

  • Ausgeprägte Infektanfälligkeit

  • Darmerkrankungen wie Reizdarm, M. Crohn, Leaky gut-Syndrom,...

  • Hauterkrankungen Schuppenflechte, Neurodermitis,...

  • Allergien, Nahrungmittelunverträglichkeiten, Asthma

  • Herzinfarkt, Schlaganfall

  • Unterzuckerzustände, Diabetes

  • Parästhesien, Anämie

  • Störungen des Hormonhaushaltes und der Nevenbotenstoffe

  • Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, etc.

  • Muskelstörungen

  • unerfüllter Kinderwunsch

  • Schlafstörungen, nervöse Unruhe

  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, frühzeitige Erschöpfung, Belastungsunfähigkeit

  • Ängstlichkeit, Panikattacken, Stressintoleranz


  • In der Mitochondrientherapie führt man zu Beginn eine ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte und die Untersuchung spezieller Laborparameter im Urin, Blut und Stuhlgang durch, um die mitochondriale Schädigung feststellen zu können.

    Bei einem auffälligen Befund werden dann über Monate oder Jahre gezielt und individuell hochdosiert Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme oder Aminosäuren zugeführt, um die mitochondriale Störung zu beheben.
    Zusätzlich es es natürlich wichtig, mögliche Ursachen und Verstärker herauszufinden und, wenn möglich, zu beseitigen (Amalgam, Elektromagnetische Felder, Ernährung, etc.).

    Wo eine Heilung aufgrund der zu starken mitochondrialen Schädigung nicht mehr möglich ist, kann mit einer langandauernden Substitution der fehlenden Stoffe eine Verschlimmerung der Erkrankung vermieden oder die Ausbildung von Symptomen vermindert werden.

    http://www.hdg-hollerbach.de/mitochondrientherapie.html
    http://www.medizin-welt.info/wissen/Mitochondrien-was-ist-das/20
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondrium
    http://www.meine-molekuele.de/das-mitochondriengenom/
    http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Nitrostress.htm
    http://www.dumitrescu.de/aktuelles/detail/artikel/nitrosativer-stress-und-mitochondriopathie.html

    Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V., Mitgliedsnummer: 19633     IMPRESSUM